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Duales Studium

Labor- und Verfahrenstechnik

Technik & Ingenieurwesen

Dual studierbar an 1 Hochschule

Abschluss

Bachelor of Engineering

Regelstudienzeit

3–4 Jahre (6–8 Semester)

Studienform

Praxisintegrierend

Vergütung / Monat

950–1.350 €

Einstiegsgehalt

Ø 46.000 €/Jahr

Zugang

(Fach-)Abitur

Das solltest du mitbringen

Interessen

Technik & MaschinenComputer & ITHandwerk & Anpacken

Stärken & Skills

Technisches VerständnisAnalytisches DenkenMathe-AffinitätRäumliches VorstellungsvermögenGenauigkeit

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend

Worum geht es im dualen Studium Labor- und Verfahrenstechnik?

Im dualen Studium Labor- und Verfahrenstechnik lernst du, wie chemische, biologische und physikalische Prozesse in der Industrie ablaufen – und wie man sie analysiert, optimiert und sicher betreibt. Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Labor und Produktion: Du untersuchst Stoffe, entwickelst Verfahren und sorgst dafür, dass industrielle Prozesse effizient und umweltgerecht funktionieren. Das ist ein Studiengang für dich, wenn du gerne experimentierst, analytisch denkst und Technik verstehen willst – nicht nur in der Theorie, sondern direkt im Betrieb.

Studieninhalte

  • Grundlagen der Chemie, Physik und Mathematik
  • Verfahrenstechnik: thermische, mechanische und chemische Verfahren
  • Labortechnik und Messtechnik
  • Qualitätssicherung und Analytik
  • Umwelt- und Sicherheitstechnik
  • Werkstoffkunde und Produktionstechnik
  • Datenauswertung und technische Dokumentation

So läuft das duale Studium ab

Du wechselst regelmäßig zwischen Hochschule und Unternehmen. An der Hochschule vermittelst du dir das theoretische Fundament – von der Thermodynamik bis zur Prozesstechnik. Im Betrieb wendest du das Gelernte direkt an: Du arbeitest im Labor, begleitest Produktionsprozesse und übernimmst mit der Zeit eigenverantwortliche Aufgaben. Während des gesamten Studiums bekommst du eine Ausbildungsvergütung von deinem Partnerunternehmen – das macht dich finanziell unabhängig.

Voraussetzungen

In der Regel brauchst du die Fachhochschulreife oder das Abitur. Genauso wichtig ist ein Interesse an Naturwissenschaften und technischen Abläufen. Gute Noten in Chemie, Physik oder Mathematik sind von Vorteil. Den Praxispartner findest du über das Unternehmen, das dich bewirbt – oder du bewirbst dich direkt bei Firmen, die duale Studienplätze anbieten.

Karriere & Perspektiven

Mit dem Abschluss in Labor- und Verfahrenstechnik bist du in der Chemie-, Pharma-, Lebensmittel- und Umweltbranche gefragt. Du kannst als Verfahrensingenieur:in, Laborleiter:in oder Qualitätsmanager:in einsteigen. Wer später mehr Verantwortung übernehmen möchte, hat die Möglichkeit, einen Master anzuschließen oder in die Unternehmensführung aufzusteigen. Die Zukunftsperspektiven sind gut – gerade im Bereich nachhaltiger Technologien und Umweltschutz wächst der Bedarf an Fachkräften.

Abschluss

Das duale Studium schließt du mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) ab – je nach Hochschule und Ausrichtung. Dieser staatlich anerkannte Abschluss öffnet dir Türen in die Industrie und ist gleichzeitig die Grundlage für ein weiterführendes Masterstudium.