Soziale Arbeit – Begleitung von Menschen mit Behinderung
Soziales & Pädagogik
Dual studierbar an 2 Hochschulen
Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
3–3,5 Jahre (6–7 Semester)
Studienform
Praxisintegrierend
Vergütung / Monat
1.000–1.400 €
Einstiegsgehalt
Ø 38.000 €/Jahr
Zugang
(Fach-)Abitur
Das solltest du mitbringen
Interessen
Stärken & Skills
Interessens-Typ (RIASEC): Sozial · Künstlerisch-kreativ · Unternehmerisch
Worum geht es im dualen Studium Soziale Arbeit – Begleitung von Menschen mit Behinderung?
Im dualen Studium Soziale Arbeit – Begleitung von Menschen mit Behinderung lernst du, wie du Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen dabei unterstützt, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen. Du entwickelst Kompetenzen in der individuellen Förderung, Beratung und Begleitung – und arbeitest dabei eng mit Betroffenen, ihren Familien und multiprofessionellen Teams zusammen. Dieses Studium ist genau das Richtige für dich, wenn du soziales Engagement mit Fachwissen verbinden willst und einen Beruf suchst, der wirklich etwas bewegt.
Studieninhalte
- Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik
- Rechtliche Grundlagen: SGB IX, Behindertenrecht, Inklusionsrecht
- Diagnostik, individuelle Hilfeplanung und Fallverstehen
- Kommunikation und Unterstützte Kommunikation (UK)
- Pädagogische und therapeutische Methoden in der Behindertenarbeit
- Inklusion, Teilhabe und Empowerment
- Psychiatrische Grundlagen bei Menschen mit psychischen Behinderungen
- Ethik, Menschenrechte und Diversität
- Organisations- und Qualitätsmanagement in sozialen Einrichtungen
- Wissenschaftliches Arbeiten und Forschungsmethoden
So läuft das duale Studium ab
Das duale Studium kombiniert Theoriephasen an der Hochschule mit Praxisphasen in einer sozialen Einrichtung – zum Beispiel in einem Wohnheim, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, einem ambulanten Dienst oder einer Tagesstätte. Du wechselst regelmäßig zwischen Lehrveranstaltungen und deinem Praxisbetrieb, sodass du das Gelernte direkt anwendest. Die Regelstudienzeit beträgt in der Regel sechs bis sieben Semester. Während des gesamten Studiums erhältst du eine Vergütung von deinem Praxispartner – du bist also finanziell abgesichert und sammelst gleichzeitig wertvolle Berufserfahrung.
Voraussetzungen
Für den Zugang benötigst du in der Regel die Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife. Zusätzlich brauchst du einen Vertrag mit einem anerkannten Praxispartner – das kann eine Einrichtung der Behindertenhilfe, ein Wohlfahrtsverband oder ein sozialer Träger sein. Praktische Vorerfahrung im sozialen Bereich (z. B. ein Freiwilliges Soziales Jahr, Ehrenamt oder Praktika) ist zwar kein formales Muss, wird aber von vielen Hochschulen und Praxispartnern erwartet und gibt dir einen guten Einstieg.
Karriere & Perspektiven
Mit deinem Abschluss stehen dir vielfältige Arbeitsfelder offen: Du kannst in Wohneinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ambulanten Diensten, Frühförderstellen, Schulen oder Beratungsstellen tätig werden. Auch in der Eingliederungshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe oder im Bereich Inklusion an Schulen und Kitas sind Absolvent*innen gefragt. Durch den dualen Praxisbezug steigen viele direkt beim Praxispartner ein. Mit Berufserfahrung sind auch Leitungs- und Koordinationsaufgaben oder eine Weiterqualifikation im Master möglich.
Abschluss
Das duale Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) ab. Dieser anerkannte Hochschulabschluss eröffnet dir außerdem die Möglichkeit, ein weiterführendes Masterstudium im Bereich Soziale Arbeit, Rehabilitation oder Inklusion anzuschließen.
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