Soziale Arbeit – Soziale Gerontologie
Soziales & Pädagogik
Dual studierbar an 1 Hochschule
Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
3–3,5 Jahre (6–7 Semester)
Studienform
Praxisintegrierend
Vergütung / Monat
1.000–1.400 €
Einstiegsgehalt
Ø 38.000 €/Jahr
Zugang
(Fach-)Abitur
Das solltest du mitbringen
Interessen
Stärken & Skills
Interessens-Typ (RIASEC): Sozial · Künstlerisch-kreativ · Unternehmerisch
Worum geht es im dualen Studium Soziale Arbeit – Soziale Gerontologie?
Das duale Studium Soziale Arbeit – Soziale Gerontologie verbindet klassische Soziale Arbeit mit einem spezialisierten Blick auf das Thema Alter und Altern. Du lernst, wie Menschen in der zweiten Lebenshälfte begleitet, unterstützt und gefördert werden können – von der ambulanten Pflege über Beratungsangebote bis hin zur Arbeit in Senioreneinrichtungen oder der Gemeinwesenarbeit. Der Studiengang richtet sich an dich, wenn du Menschen in herausfordernden Lebensphasen wirklich helfen möchtest und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen willst.
Studieninhalte
- Grundlagen der Sozialen Arbeit: Theorie, Geschichte und Ethik
- Gerontologie: Grundlagen des Alterns aus biologischer, psychologischer und sozialer Perspektive
- Pflegewissenschaften und Gesundheitsförderung im Alter
- Rechtliche Grundlagen (Sozialrecht, Betreuungsrecht, Pflegeversicherung)
- Beratung, Case Management und Krisenintervention
- Konzepte der Demenzbegleitung und palliativen Versorgung
- Sozialmanagement und Organisation in sozialen Einrichtungen
- Forschungsmethoden und wissenschaftliches Arbeiten
So läuft das duale Studium ab
Im dualen Studium wechselst du regelmäßig zwischen Theorie an der Hochschule und Praxis in deinem Unternehmen. Du arbeitest zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen, sozialen Trägern, kommunalen Beratungsstellen oder Wohlfahrtsverbänden. Dabei bekommst du von Beginn an eine Ausbildungsvergütung – du verdienst also schon während des Studiums Geld. Die genaue Aufteilung von Hochschulzeiten und Praxisphasen variiert je nach Einrichtung und Hochschulmodell.
Voraussetzungen
In der Regel brauchst du die Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Einige Hochschulen ermöglichen auch den Zugang über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Vor dem Studium solltest du einen dualen Ausbildungsvertrag mit einem passenden Praxisbetrieb abschließen – diesen findest du direkt über Träger der Sozial- und Altenhilfe. Persönlich punktest du mit Einfühlungsvermögen, Kommunikationsstärke und echtem Interesse an sozialen Fragestellungen.
Karriere & Perspektiven
Der demografische Wandel sorgt dafür, dass Fachkräfte in der Sozialen Gerontologie stark gefragt sind – und das wird in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen. Mit deinem Abschluss kannst du in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, kommunalen Sozialdiensten, Beratungsstellen, Krankenhäusern, Hospizen oder der Wohlfahrtspflege arbeiten. Auch leitende Positionen im Sozialmanagement stehen dir offen. Wer möchte, kann danach ein Masterstudium anschließen und sich weiter spezialisieren – etwa im Bereich Pflegemanagement, Sozialrecht oder Gerontopsychiatrie.
Abschluss
Du schließt das duale Studium mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) ab. Je nach Hochschule und Kooperationsmodell kann ergänzend eine staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in bzw. Sozialpädagog*in erworben werden, die für viele Arbeitgeber im sozialen Bereich Voraussetzung ist.
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