Soziale Dienste der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe
Soziales & Pädagogik
Dual studierbar an 2 Hochschulen
Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
3–3,5 Jahre (6–7 Semester)
Studienform
Praxisintegrierend
Vergütung / Monat
1.000–1.400 €
Einstiegsgehalt
Ø 38.000 €/Jahr
Zugang
(Fach-)Abitur
Das solltest du mitbringen
Interessen
Stärken & Skills
Interessens-Typ (RIASEC): Sozial · Künstlerisch-kreativ · Unternehmerisch
Worum geht es im dualen Studium Soziale Dienste der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe?
Du willst Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen und suchst einen Studiengang, der Theorie und Praxis von Anfang an verbindet? Dann ist das duale Studium Soziale Dienste der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe genau das Richtige für dich. Du lernst, wie du Kinder, Jugendliche und Familien in sozialen Krisen begleitest, wie das Sozialhilfesystem aufgebaut ist und wie du als Fachkraft in öffentlichen und freien Trägern der Wohlfahrtspflege professionell handelst. Das Studium bereitet dich auf anspruchsvolle Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe, der Familienhilfe sowie der Sozial- und Grundsicherung vor.
Studieninhalte
- Grundlagen der Sozialen Arbeit und Sozialwissenschaften
- Rechtliche Grundlagen: SGB II, SGB VIII, SGB XII und angrenzende Gesetze
- Kinder- und Jugendhilfe: Hilfen zur Erziehung, Kinderschutz, Jugendgerichtshilfe
- Familienberatung und Familienunterstützung
- Sozial- und Grundsicherungsverwaltung
- Beratungsmethoden, Gesprächsführung und Fallmanagement
- Sozialpädagogische Diagnostik und Dokumentation
- Interkulturalität und Diversity in der sozialen Arbeit
- Sozialmanagement und Qualitätssicherung
So läuft das duale Studium ab
Im dualen Studium wechselst du regelmäßig zwischen der Hochschule und deinem Praxisbetrieb – typischerweise einem Jugendamt, einem Sozialamt oder einem freien Träger der Wohlfahrt. An der Hochschule erarbeitest du dir das theoretische Fundament, im Betrieb wendest du es direkt in echten Fällen an. Das Studium dauert in der Regel sechs bis acht Semester. Während der gesamten Studienzeit bist du beim Praxispartner angestellt und erhältst eine Vergütung – das heißt, du verdienst bereits Geld, während du studierst.
Voraussetzungen
Für das duale Studium benötigst du in der Regel die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife. Mindestens genauso wichtig sind persönliche Stärken: Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und echtes Interesse an sozialer Arbeit. Viele Hochschulen und Praxispartner erwarten außerdem erste praktische Erfahrungen, zum Beispiel durch ein soziales Ehrenamt, ein FSJ oder ein Praktikum im sozialen Bereich.
Karriere & Perspektiven
Nach dem Abschluss stehen dir viele Türen offen: Du kannst in Jugend- und Sozialämtern, bei Wohlfahrtsverbänden wie AWO, Caritas oder Diakonie, in Beratungsstellen oder in der offenen Jugendarbeit tätig werden. Soziale Fachkräfte werden in Deutschland dauerhaft gesucht – der Bedarf in öffentlichen und freien Trägern wächst stetig. Mit Berufserfahrung kannst du dich in Leitungspositionen oder ins Sozialmanagement entwickeln.
Abschluss
Du schließt das duale Studium mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) ab. Der Abschluss ist staatlich anerkannt und qualifiziert dich für die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in bzw. Sozialpädagog*in, sofern die Hochschule diesen Weg anbietet. Derzeit bieten bundesweit zwei Hochschulen diesen Studiengang dual an.
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