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Duales Studium

Sozialwirtschaft

Soziales & Pädagogik

Dual studierbar an 1 Hochschule

Abschluss

Bachelor of Arts

Regelstudienzeit

3–3,5 Jahre (6–7 Semester)

Studienform

Praxisintegrierend

Vergütung / Monat

1.000–1.400 €

Einstiegsgehalt

Ø 38.000 €/Jahr

Zugang

(Fach-)Abitur

Das solltest du mitbringen

Interessen

Mit Menschen arbeitenBüro, Planung & Organisation

Stärken & Skills

EmpathieKommunikationsstärkeGeduldTeamfähigkeitVerantwortungsbewusstsein

Interessens-Typ (RIASEC): Sozial · Künstlerisch-kreativ · Unternehmerisch

Worum geht es im dualen Studium Sozialwirtschaft?

Im dualen Studium Sozialwirtschaft verbindest du wirtschaftliches Denken mit sozialem Engagement. Du lernst, wie soziale Einrichtungen wie Pflegeheime, Jugendhilfen, gemeinnützige Organisationen oder Wohlfahrtsverbände funktionieren, organisiert werden und wirtschaftlich nachhaltig arbeiten können. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Bilanzen, sondern vor allem darum, Menschen und Organisationen so zu unterstützen, dass soziale Dienstleistungen langfristig gesichert bleiben.

Wenn du dir vorstellst, einen Job zu machen, der sowohl Sinn ergibt als auch Managementaufgaben umfasst, bist du hier richtig. Sozialwirtschaft ist das Bindeglied zwischen der Sozialarbeit und der Betriebswirtschaft.

Studieninhalte

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und des Sozialmanagements
  • Sozialrecht, Sozialgesetzgebung und Finanzierung sozialer Leistungen
  • Personalführung und Organisationsentwicklung
  • Controlling, Buchführung und Finanzmanagement in sozialen Einrichtungen
  • Projektmanagement und Qualitätssicherung
  • Ethik und gesellschaftliche Grundlagen der Sozialarbeit
  • Kommunikation, Beratung und Netzwerkarbeit

So läuft das duale Studium ab

Im dualen Studium wechselst du regelmäßig zwischen der Hochschule und deinem Praxisbetrieb. An der Hochschule eignest du dir theoretisches Wissen zu Wirtschaft, Recht und Sozialmanagement an. Im Betrieb – zum Beispiel in einem Wohlfahrtsverband, einer Sozialstation oder einem freien Träger – wendest du dieses Wissen direkt an. Du bist von Anfang an Teil eines Teams, übernimmst Verantwortung und bekommst für deine Arbeit eine monatliche Vergütung. Damit ist das duale Studium finanziell attraktiver als ein reines Vollzeitstudium.

Voraussetzungen

In der Regel benötigst du eine Fachhochschulreife oder das Abitur. Wichtiger als Noten ist oft dein Interesse an sozialen Themen kombiniert mit organisatorischem Denken. Viele Hochschulen oder Unternehmen erwarten außerdem erste Erfahrungen im sozialen Bereich, etwa durch ein Freiwilliges Soziales Jahr, Praktika oder ehrenamtliches Engagement. Gute Kommunikationsfähigkeiten und Empathie sind wichtige persönliche Voraussetzungen.

Karriere & Perspektiven

Mit einem Abschluss in Sozialwirtschaft kannst du in einem breiten Feld arbeiten: Du bist gefragt bei gemeinnützigen Organisationen, Wohlfahrtsverbänden wie Caritas, AWO oder Diakonie, kommunalen Trägern, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Gesundheitsbranche. Typische Einstiegspositionen sind zum Beispiel Einrichtungsleitung, Projektkoordination, Controlling oder Qualitätsmanagement. Der Sozialsektor wächst kontinuierlich, der Bedarf an qualifizierten Fachkräften mit betriebswirtschaftlichem Know-how ist hoch.

Abschluss

Du schließt das duale Studium Sozialwirtschaft mit einem Bachelor of Arts (B.A.) ab. Dieser Abschluss ist akademisch anerkannt und öffnet dir gleichzeitig die Tür zu einem Master-Studium, falls du dich später vertiefen oder spezialisieren möchtest.