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Duales Studium

Umweltingenieurwesen

Technik & Ingenieurwesen

Dual studierbar an 4 Hochschulen

Abschluss

Bachelor of Engineering

Regelstudienzeit

3–4 Jahre (6–8 Semester)

Studienform

Praxisintegrierend

Vergütung / Monat

700–1.100 €

Einstiegsgehalt

Ø 42.000 €/Jahr

Zugang

(Fach-)Abitur

Das solltest du mitbringen

Interessen

Technik & MaschinenNatur, Tiere & UmweltComputer & ITBüro, Planung & Organisation

Stärken & Skills

Analytisches DenkenMathe-AffinitätNaturwissenschaftliches VerständnisProblemlösungskompetenzSorgfalt

Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Worum geht es im dualen Studium Umweltingenieurwesen?

Du willst aktiv dazu beitragen, unsere Umwelt zu schützen und gleichzeitig technische Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit entwickeln? Im dualen Studium Umweltingenieurwesen verbindest du fundiertes Ingenieurwissen mit konkreter Praxis in einem Unternehmen. Du lernst, wie man Gewässer schützt, Abfallmengen reduziert, Böden saniert und nachhaltige Infrastruktur plant – und das von Anfang an mit echtem Praxisbezug.

Studieninhalte

  • Grundlagen der Mathematik, Physik und Chemie für Ingenieure
  • Hydrologie und Wasserwirtschaft
  • Boden- und Grundwasserschutz
  • Abfall- und Kreislaufwirtschaft
  • Umweltrecht und -management
  • Messtechnik und Umweltmonitoring
  • Klimaschutz und erneuerbare Energien
  • Stadtplanung und ökologische Infrastruktur
  • Umweltverträglichkeitsprüfungen und Genehmigungsverfahren

So läuft das duale Studium ab

Im dualen Studium wechselst du regelmäßig zwischen der Hochschule und deinem Praxispartner. An der Hochschule eignest du dir das theoretische Fundament an – von Strömungsmechanik bis Umweltrecht. Im Betrieb wendest du dieses Wissen direkt an: Du arbeitest etwa an Sanierungsprojekten, Planungsunterlagen oder Umweltgutachten mit. Während des gesamten Studiums erhältst du eine Vergütung von deinem Praxispartner, sodass du finanziell abgesichert bist.

Voraussetzungen

Für das duale Studium Umweltingenieurwesen brauchst du in der Regel die Fachhochschulreife oder das Abitur. Gute Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften sind wichtig, ebenso Interesse an technischen Zusammenhängen und Umweltthemen. Vor Studienbeginn schließt du einen Ausbildungs- oder Kooperationsvertrag mit einem Unternehmen ab – das kann ein Ingenieurbüro, ein Wasserversorger, eine Umweltbehörde oder ein Industriebetrieb sein.

Karriere & Perspektiven

Umweltingenieure sind gefragte Fachkräfte: Ob in Planungsbüros, Kommunalbetrieben, Industrieunternehmen oder Behörden – du kannst in vielen Bereichen arbeiten. Typische Einstiegsfelder sind Wasserwirtschaft, Altlastensanierung, Umweltberatung, Abfallmanagement und erneuerbare Energien. Da Umweltschutz und Nachhaltigkeit politisch und gesellschaftlich immer stärker in den Fokus rücken, sind die Jobaussichten langfristig sehr gut.

Abschluss

Das duale Studium Umweltingenieurwesen schließt du in der Regel mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab. An einigen Hochschulen gibt es auch weiterführende Masterstudiengänge, zum Beispiel im Bereich Wasser- und Umweltingenieurwesen (M.Sc.), mit denen du dich fachlich spezialisieren und für Führungspositionen qualifizieren kannst.