Wirtschaftsmathematik
Wirtschaft & Management
Dual studierbar an 3 Hochschulen
Abschluss
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
3 Jahre (6 Semester)
Studienform
Praxisintegrierend
Vergütung / Monat
950–1.300 €
Einstiegsgehalt
Ø 42.000 €/Jahr
Zugang
(Fach-)Abitur
Das solltest du mitbringen
Interessen
Stärken & Skills
Interessens-Typ (RIASEC): Ordnend-verwaltend · Unternehmerisch · Sozial
Worum geht es im dualen Studium Wirtschaftsmathematik?
Du interessierst dich für Mathematik – und willst gleichzeitig verstehen, wie Unternehmen funktionieren? Dann ist das duale Studium Wirtschaftsmathematik genau das Richtige für dich. Du lernst, mathematische Methoden und Modelle auf wirtschaftliche Fragestellungen anzuwenden: von der Risikoanalyse über Finanzmodelle bis hin zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Gleichzeitig sammelst du im Partnerbetrieb echte Praxiserfahrung und verdienst von Anfang an dein eigenes Geld.
Studieninhalte
- Höhere Mathematik: Analysis, lineare Algebra, Stochastik und Statistik
- Wirtschaftswissenschaften: Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Controlling
- Finanzmathematik und Versicherungsmathematik (Aktuarwissenschaften)
- Operations Research und mathematische Optimierung
- Datenanalyse, maschinelles Lernen und quantitative Methoden
- Numerische Methoden und wissenschaftliches Rechnen
- Programmierung und Einsatz statistischer Softwaretools (z. B. R, Python, MATLAB)
So läuft das duale Studium ab
Im dualen Studium wechselst du regelmäßig zwischen Vorlesungen an der Hochschule und praktischen Einsätzen in deinem Ausbildungsbetrieb. Je nach Modell und Hochschule sind das abwechselnde Wochen- oder Semesterblöcke. Dein Unternehmen übernimmt dabei in der Regel die Studien- und Prüfungsgebühren und zahlt dir eine monatliche Vergütung. So bist du von Beginn an finanziell unabhängig und sammelst gleichzeitig wertvolle Berufserfahrung, die direkt in dein Studium einfliesst.
Voraussetzungen
Für das duale Studium Wirtschaftsmathematik benötigst du in der Regel das Abitur oder die Fachhochschulreife. Gute Noten in Mathematik sind dabei besonders wichtig, da das Studium rechnerisch und analytisch anspruchsvoll ist. Viele Unternehmen suchen zusätzlich Bewerber*innen mit ausgeprägtem logischem Denken, Affinität zu Zahlen und echtem Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen. Ein guter Einstieg: Bewirb dich zunächst beim Unternehmen – das regelt dann gemeinsam mit dir die Hochschulzulassung.
Karriere & Perspektiven
Wirtschaftsmathematiker*innen sind gefragte Fachkräfte – besonders in Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen und der IT-Branche. Du kannst später in Bereichen wie Risikomanagement, Aktuariat, Datenanalyse, Finanzmodellierung oder Algorithmenentwicklung arbeiten. Der Abschluss öffnet dir Türen in große Konzerne genauso wie in innovative Start-ups. Durch die praktische Erfahrung aus dem dualen Studium steigst du oft direkt nach dem Abschluss in eine Festanstellung ein – häufig beim eigenen Praxispartner.
Abschluss
Du schließt das duale Studium mit dem Bachelor of Science (B. Sc.) in Wirtschaftsmathematik ab. Je nach Hochschule und Studiengang kann der genaue Abschlusstitel variieren, etwa „Wirtschaftsmathematik“ oder „Wirtschaftsmathematik-Aktuarwissenschaften“. Mit dem Bachelor hast du eine solide Grundlage für einen direkten Berufseinstieg oder für ein anschließendes Masterstudium.
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