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Ausbildung

Alles, was du wissen musst – von der Bewerbung bis zum Berufseinstieg

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Inhaltsverzeichnis· 12 Abschnitte

Warum du diesen Artikel lesen solltest:

Die Ausbildung ist für viele junge Menschen der Start in ein eigenständiges Berufsleben. Doch wie läuft sie eigentlich ab? Welche Formen gibt es? Was erwartet dich im Betrieb und in der Berufsschule? Und wie sieht es mit Rechten, Pflichten, Geld und Perspektiven aus? Ob du gerade nach einem Ausbildungsplatz suchst, dich schon mittendrin befindest oder noch unsicher bist, ob eine Ausbildung zu dir passt – dieser umfangreiche Glossartext gibt dir alle Antworten rund um das Thema Ausbildung. Klar, verständlich und praxisnah aufbereitet – ideal für Schulabgänger:innen, Berufseinsteiger:innen und ihre Eltern.



1. Was ist eine Ausbildung – und warum ist sie so wichtig?

Eine Ausbildung ist der erste große Schritt in ein selbstständiges Berufsleben. Sie verbindet Theorie und Praxis und führt dich in wenigen Jahren zu einem anerkannten Berufsabschluss. In Deutschland ist vor allem das sogenannte duale Ausbildungssystem verbreitet, das sich aus zwei Lernorten zusammensetzt: dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule.

Was ist eine duale Ausbildung?

Die duale Ausbildung ist ein praxisnahes System, bei dem du den Großteil deiner Zeit im Betrieb verbringst und zusätzlich die Berufsschule besuchst. Dort lernst du die theoretischen Grundlagen, die du dann im Unternehmen anwendest. Diese Kombination sorgt dafür, dass du nach deiner Ausbildung sowohl fachlich als auch praktisch bestens vorbereitet bist.

Was ist der Unterschied zur schulischen Ausbildung?

Während die duale Ausbildung auf eine enge Verzahnung von Betrieb und Schule setzt, findet die schulische Ausbildung fast ausschließlich in einer Berufsfachschule oder Fachakademie statt. Beispiele hierfür sind Erzieher:in, Physiotherapeut:in oder Fremdsprachenkorrespondent:in. Der große Vorteil der dualen Variante ist, dass du währenddessen ein Gehalt bekommst – bei schulischen Ausbildungen ist das eher selten der Fall.

Warum lohnt sich eine Ausbildung?

Eine Ausbildung ist ein solides Fundament für deine berufliche Zukunft. Sie ermöglicht dir nicht nur den Einstieg in einen Beruf, sondern eröffnet dir viele Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten – z. B. zum Meister, Techniker oder durch ein anschließendes Studium. Außerdem wird die Ausbildung in vielen Branchen durch Tarifverträge geregelt, was faire Arbeitsbedingungen sichert. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels stehen dir mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung viele Türen offen.


2. Wie läuft eine Ausbildung ab?

Sobald du deinen Ausbildungsvertrag unterschrieben hast, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Doch wie sieht der Ausbildungsalltag eigentlich konkret aus?

Wann beginnt eine Ausbildung?

In der Regel starten Ausbildungen zum 1. August oder 1. September eines Jahres. In einigen Branchen, etwa im Handwerk oder in der IT, sind auch flexible Einstiegstermine möglich. Die Dauer der Ausbildung beträgt je nach Beruf zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.

Was passiert in der Probezeit?

Die ersten ein bis vier Monate gelten als Probezeit. In dieser Phase können sowohl du als auch der Betrieb den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Ziel der Probezeit ist es, zu prüfen, ob die Ausbildung und das Berufsfeld wirklich zu dir passen.

Wie sieht der Wechsel zwischen Betrieb und Schule aus?

Während der Ausbildung bist du entweder im Blockunterricht (mehrere Wochen Schule am Stück) oder im Teilzeitmodell (ein bis zwei Tage pro Woche Schule) organisiert. In der Schule lernst du berufsspezifische Inhalte wie Fachrechnen oder Wirtschaftsrecht – im Betrieb setzt du dieses Wissen direkt praktisch um.

Was sind Ausbildungsnachweise?

Je nach Ausbildungsberuf bist du verpflichtet, regelmäßig einen sogenannten Ausbildungsnachweis (auch Berichtsheft genannt) zu führen. Darin hältst du fest, welche Aufgaben du gelernt hast und welche Inhalte im Betrieb vermittelt wurden. Dieser Nachweis ist Voraussetzung zur Zulassung zur Abschlussprüfung.


3. Welche Berufe kann man lernen – und wo finde ich Infos?

In Deutschland gibt es über 320 anerkannte Ausbildungsberufe. Diese Vielfalt bietet dir viele Chancen – aber kann auch schnell unübersichtlich wirken. Wie findest du also den Beruf, der zu dir passt?

Was sind anerkannte Ausbildungsberufe?

Anerkannte Ausbildungsberufe sind Berufe, die im Verzeichnis der Ausbildungsordnungen geführt werden und bundesweit einheitlich geregelt sind. Das bedeutet: Egal, ob du deine Ausbildung in Bayern oder Berlin machst – die Inhalte und Prüfungen sind vergleichbar. Beispiele sind Kfz-Mechatroniker:in, Mediengestalter:in oder Industriekaufmann/-frau.

Was ist eine Ausbildungsordnung?

Für jeden anerkannten Ausbildungsberuf gibt es eine Ausbildungsordnung. Sie legt unter anderem fest:

  • Welche Inhalte vermittelt werden müssen,
  • wie lange die Ausbildung dauert,
  • welche Prüfungen vorgesehen sind.

Zusätzlich gibt es für jeden Beruf einen sogenannten Ausbildungsrahmenplan, der genau auflistet, was du in welchem Ausbildungsjahr lernen sollst.

Wo finde ich Infos zu Ausbildungsberufen?

Wenn du noch nicht weißt, welcher Beruf zu dir passt, bieten dir diese Quellen Orientierung:

  • Die Website BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit
  • Der Berufe-Entdecker auf planet-beruf.de
  • Berufsberatungsgespräche bei der Agentur für Arbeit
  • heyjobstarter.de mit aktuellen Ausbildungsangeboten und Berufsporträts

2. Wie läuft eine Ausbildung ab?

Der Ablauf einer Ausbildung ist klar geregelt – das macht Planung und Organisation einfacher. Ob du im Handwerk, Handel, Büro oder Gesundheitswesen startest: Einige Eckpunkte sind immer gleich.

Wann beginnt eine Ausbildung?

Die meisten Ausbildungen starten am 1. August oder 1. September, je nach Bundesland und Branche. Einige Berufe haben auch andere Starttermine oder flexible Einstiege.

Vor dem ersten Arbeitstag unterschreibst du deinen Ausbildungsvertrag. Darin sind Dauer, Vergütung, Urlaub, Pflichten und Rechte geregelt. Minderjährige brauchen zusätzlich die Zustimmung der Eltern.

Was ist die Probezeit?

Jede Ausbildung beginnt mit einer Probezeit, die zwischen einem und vier Monaten dauert. In dieser Zeit können beide Seiten – Azubi und Betrieb – das Ausbildungsverhältnis ohne Angabe von Gründen kündigen.

Die Probezeit ist wichtig, um herauszufinden, ob der gewählte Beruf wirklich passt.

Wie läuft der Wechsel zwischen Betrieb und Schule?

In der dualen Ausbildung besuchst du ein- bis zweimal pro Woche die Berufsschule oder im Blockunterricht (mehrere Wochen am Stück). Dort lernst du die theoretischen Grundlagen deines Berufs.

Im Betrieb wirst du in verschiedenen Abteilungen eingesetzt, nimmst an Schulungen teil und sammelst praktische Erfahrung.

Was sind Ausbildungsnachweise?

Während der Ausbildung führst du sogenannte Berichtshefte oder Ausbildungsnachweise, die du regelmäßig aktualisierst. Diese dokumentieren, was du gelernt hast – in der Schule und im Betrieb. In vielen Berufen sind sie Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.


3. Welche Berufe kann man lernen – und wo finde ich Infos?

Die Auswahl an Ausbildungsberufen ist riesig – in Deutschland gibt es über 320 anerkannte Ausbildungsberufe. Ob Handwerk, Technik, IT, Pflege, Verwaltung oder Handel – für fast jedes Interesse gibt es passende Optionen.

Was ist ein anerkannter Ausbildungsberuf?

Nur wer einen anerkannten Ausbildungsberuf lernt, hat am Ende einen staatlich anerkannten Abschluss nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO). Diese Berufe sind standardisiert und bundesweit vergleichbar.

Typische Beispiele:

  • Elektroniker:in
  • Kfz-Mechatroniker:in
  • Hotelfachmann/-frau
  • Fachinformatiker:in
  • Kauffrau/-mann im Einzelhandel

Was ist eine Ausbildungsordnung?

Jeder Ausbildungsberuf hat eine eigene Ausbildungsordnung, die Inhalte, Dauer, Prüfungen und Anforderungen regelt. Ergänzt wird sie durch einen betrieblichen Ausbildungsplan und den schulischen Lehrplan.

Das sorgt für eine hohe Qualität der Ausbildung und gleiche Standards in ganz Deutschland.

Wo finde ich Infos zu Berufen?

Hilfreiche Plattformen zur Berufswahl sind z. B.:

  • berufenet.arbeitsagentur.de (offizielle Infos zu allen Berufen)
  • planet-beruf.de (speziell für Schüler:innen)
  • heyjobstarter.de (mit Ausbildungsplätzen, Bewerbungstipps & Glossartexten)


4. Wie bewerbe ich mich auf eine Ausbildung?

Die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz ist oft der erste Schritt ins Berufsleben – entsprechend wichtig ist eine gut strukturierte und individuelle Bewerbung.

Welche Unterlagen brauche ich für die Bewerbung?

In der Regel besteht eine vollständige Bewerbung für eine Ausbildung aus:

  • Anschreiben (individuell auf das Unternehmen zugeschnitten)
  • Lebenslauf (tabellarisch)
  • Zeugniskopien (letztes Schulzeugnis, ggf. Praktikumsbescheinigungen)
  • ggf. weitere Nachweise (z. B. Sprachzertifikate, Ehrenamt)

Ein professionelles Bewerbungsfoto ist zwar keine Pflicht, kann aber einen positiven Eindruck hinterlassen.

Wie läuft die Online-Bewerbung ab?

Immer mehr Unternehmen setzen auf Online-Bewerbungsportale. Dort lädst du deine Unterlagen hoch oder füllst ein Online-Formular aus. Achte auf:

  • Korrekte Dateiformate (meist PDF)
  • Maximale Dateigröße
  • Sorgfältige Eingabe von Daten

Eine Bewerbung per E-Mail ist oft auch möglich – hier solltest du im E-Mail-Text höflich formulieren und die Unterlagen als Anhang mitsenden.

Wann bewerbe ich mich?

Die Bewerbungsfristen variieren stark – große Unternehmen starten ihre Auswahl oft ein Jahr im Voraus, kleinere Betriebe auch kurzfristig. Ein guter Zeitraum für Bewerbungen ist nach den Sommerferien bis spätestens Frühjahr für das Ausbildungsjahr im August/September.


5. Was passiert im Auswahlverfahren für eine Ausbildung?

Hast du eine Einladung zum Auswahlverfahren erhalten? Glückwunsch! Nun geht es darum, dich gut vorzubereiten – auf Tests, Gespräche oder Assessment-Center.

Was sind typische Einstellungstests?

In vielen Berufen ist ein Einstellungstest Teil des Auswahlprozesses. Er prüft:

  • Logisches Denken
  • Mathematik-Grundlagen
  • Rechtschreibung & Grammatik
  • ggf. berufsspezifisches Wissen

Oft gibt es auch einen Online-Test vor dem Gespräch. Viele kostenlose Plattformen bieten Übungsmöglichkeiten an.

Wie läuft ein Vorstellungsgespräch ab?

Im Vorstellungsgespräch möchte das Unternehmen dich persönlich kennenlernen. Häufige Fragen sind:

  • Warum dieser Beruf?
  • Warum dieser Betrieb?
  • Was sind deine Stärken und Schwächen?
  • Wie gehst du mit Stress oder Kritik um?

Tipp: Bereite konkrete Beispiele aus Praktika oder Schule vor, die deine Eigenschaften belegen.

Was passiert im Assessment-Center?

Größere Unternehmen führen manchmal ein Assessment-Center (AC) durch – hier wirst du in Gruppen- oder Einzelübungen beobachtet. Beispiele:

  • Rollenspiele
  • Gruppendiskussionen
  • Selbstpräsentationen
  • Logik- oder Konzentrationstests

Zeige Teamfähigkeit, Eigeninitiative und authentisches Verhalten.


6. Wie finanziere ich meine Ausbildung?

Auch wenn Azubis meist ein Gehalt erhalten, ist die Ausbildung nicht immer finanziell einfach – insbesondere bei eigenem Haushalt oder schulischer Ausbildung. Es gibt aber Hilfen und Fördermöglichkeiten.

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Die Höhe variiert je nach:

  • Branche (z. B. Metallindustrie vs. Friseurhandwerk)
  • Bundesland
  • Ausbildungsjahr (steigt jährlich)

Beispiel: In der Metall- und Elektroindustrie beträgt das Azubigehalt im ersten Jahr über 1.000 €, im dritten Jahr oft über 1.200 € brutto.

Bei schulischen Ausbildungen gibt es oft kein Gehalt, aber ggf. BAföG.

Was ist die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)?

BAB ist eine staatliche Unterstützung für Azubis, die z. B. nicht mehr zu Hause wohnen können, weil der Ausbildungsbetrieb zu weit entfernt ist. Voraussetzungen:

  • Geringes eigenes Einkommen
  • Kein vergleichbarer Ausbildungsplatz in Wohnortnähe

BAB wird beim Jobcenter beantragt.

Darf ich neben der Ausbildung jobben?

Ein Nebenjob ist grundsätzlich erlaubt, aber:

  • Die Arbeitszeit darf nicht über 48 Stunden/Woche liegen (inkl. Ausbildung)
  • Der Betrieb darf nicht darunter leiden
  • Minderjährige unterliegen dem Jugendarbeitsschutzgesetz

Nebenjobs müssen dem Ausbildungsbetrieb gemeldet werden.


7. Welche Rechte und Pflichten habe ich als Azubi?

Ein Ausbildungsverhältnis ist rechtlich klar geregelt – sowohl Azubis als auch Betriebe haben bestimmte Pflichten und Rechte.

Welche Rechte habe ich?

  • Anspruch auf qualifizierte Ausbildung
  • Ausbildungsvergütung
  • Urlaub (mindestens 24 Werktage pro Jahr bei 6-Tage-Woche)
  • Teilnahme am Berufsschulunterricht
  • Freistellung für Prüfungen

Am Ende erhältst du ein qualifiziertes Zeugnis, das Leistungen und Verhalten beschreibt.

Welche Pflichten habe ich?

  • Lernpflicht (aktive Mitarbeit im Betrieb und Schule)
  • Sorgfaltspflicht (mit Arbeitsmaterialien, Maschinen etc.)
  • Schweigepflicht (z. B. über Betriebsgeheimnisse)
  • Berichtsheft führen

Außerdem solltest du dich an Regeln im Betrieb halten (z. B. Arbeitszeit, Verhalten im Team).

Was steht im Ausbildungsvertrag?

Der Ausbildungsvertrag enthält u. a.:

  • Beginn und Dauer
  • Vergütung
  • Arbeitszeiten
  • Urlaubstage
  • Probezeit
  • Inhalte laut Ausbildungsrahmenplan

Tipp: Lasse den Vertrag vor Unterschrift prüfen – etwa von den Eltern, einer Gewerkschaft oder Kammer.

8. Wie sieht der Ausbildungsalltag aus?

Viele Auszubildende fragen sich vor Beginn: Was erwartet mich konkret im Alltag? Die Antwort hängt vom Beruf und Betrieb ab – doch es gibt typische Abläufe und Stationen.

Wie läuft der Berufsschulunterricht ab?

In der dualen Ausbildung besteht die Berufsschule aus:

  • Fachunterricht (z. B. kaufmännisches Rechnen, technische Fächer)
  • Allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Politik, Sport)

Es gibt zwei Modelle:

  • Blockunterricht (mehrwöchige Schulphasen)
  • Teilzeitunterricht (z. B. 1–2 Tage pro Woche Schule)

Berufsschulnoten gehen in die Abschlussnote ein. Es gibt meist auch Klassenarbeiten und Lernzielkontrollen.

Was passiert im Betrieb?

Im Betrieb lernst du die praktischen Abläufe deines Berufs. Du:

  • arbeitest mit echten Kunden oder Produkten
  • bekommst Aufgaben entsprechend deinem Lernstand
  • wirst oft durch Azubi-Beauftragte betreut

Viele Betriebe setzen auf Abteilungsrotation, sodass du verschiedene Unternehmensbereiche kennenlernst. Dazu kommen regelmäßige Feedbackgespräche.

Welche Prüfungen gibt es?

Die Ausbildung ist klar strukturiert:

  • Zwischenprüfung (nach der Hälfte der Ausbildungszeit, oft schriftlich)
  • Abschlussprüfung (schriftlich, teilweise auch praktisch oder mündlich)

Prüfungen finden in der Regel bei der IHK oder HWK statt. Bei Nichtbestehen ist eine Wiederholung möglich.


9. Welche Alternativen zur klassischen Ausbildung gibt es?

Nicht jeder Weg führt über eine klassische duale Ausbildung. Je nach Lebenssituation oder Berufswunsch bieten sich verschiedene Alternativen an.

Was ist eine schulische Ausbildung?

Berufe wie Erzieher:in, Pflegefachkraft oder physiotherapeutische Berufe werden oft an Fachschulen vermittelt. Merkmale:

  • Kein Gehalt, aber ggf. BAföG
  • Längere Schulzeit, weniger Praxis
  • Abschluss über Prüfung an der Schule

Wie funktioniert eine Teilzeit- oder Umschulungsausbildung?

  • Teilzeitausbildung: z. B. bei Elternschaft oder Pflegeverantwortung
  • Umschulung: für Menschen, die einen neuen Beruf erlernen (z. B. über Arbeitsagentur mit Bildungsgutschein)
  • Externenprüfung: für Berufserfahrene ohne formelle Ausbildung

Was ist mit Ausbildung im Ausland?

Wer ein Abenteuer sucht, kann eine Ausbildung auch im EU-Ausland machen – oder über Programme wie Erasmus+ einen Auslandsaufenthalt während der deutschen Ausbildung integrieren.

Tipp: Prüfe, ob der Abschluss in Deutschland anerkannt wird.

Welche Bildungswege gibt es sonst?

Weitere Optionen nach der Schule:

  • Duales Studium (Theorie an der Hochschule, Praxis im Betrieb)
  • Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)
  • Berufsfachschule oder Fachoberschule als Übergang

10. Was kommt nach der Ausbildung?

Die Ausbildung ist oft erst der Anfang. Danach bieten sich viele Chancen zur Weiterqualifikation und Spezialisierung.

Wie stehen die Chancen auf Übernahme?

Viele Betriebe möchten ihre Azubis nach bestandener Prüfung übernehmen – besonders in Zeiten des Fachkräftemangels. Sprich rechtzeitig mit deinem Ausbilder:

  • Wie sieht der Bedarf im Unternehmen aus?
  • Gibt es bereits konkrete Pläne?
  • Welche Abteilung kommt infrage?

Auch eine Weiterbeschäftigung mit befristetem Vertrag ist möglich.

Welche Weiterbildungen lohnen sich?

Wer Karriere machen will, kann aufbauen:

  • Meister/in oder Techniker/in
  • Fachwirt/in, Betriebswirt/in
  • Studium an Fachhochschule oder Universität

Viele dieser Angebote sind auch berufsbegleitend oder in Teilzeit möglich – und werden gefördert (z. B. über das Aufstiegs-BAföG).

Wie sehen die Berufsaussichten aus?

Je nach Beruf hast du sehr gute Chancen:

  • In Handwerk und Pflege herrscht Fachkräftemangel
  • In kaufmännischen Berufen sind Digitalisierungskompetenzen gefragt
  • IT-Berufe boomen ebenfalls

Berufseinsteiger:innen starten mit ca. 2.200–2.800 € brutto/Monat, je nach Branche und Region. Mit Weiterbildung oder Studium steigen die Gehälter deutlich.


Fazit: Ausbildung – Dein Weg in eine starke berufliche Zukunft

Ob im Handwerk, in der Verwaltung, im Handel oder in der Pflege: Die Ausbildung ist ein verlässlicher Einstieg ins Berufsleben, der vielfältige Perspektiven eröffnet. Sie ist praxisnah, rechtlich gut abgesichert und bietet dir die Möglichkeit, dich später weiterzubilden oder sogar zu studieren. Ganz gleich, ob du einen Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder (Fach-)Abitur mitbringst – für jede:n gibt es passende Wege in die Ausbildung.


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