Audiodesigner/in - Musik (Ausbildung)
Was macht man in diesem Beruf?
Wo arbeitet man? Beschäftigungsbetriebe: Audiodesigner und Audiodesignerinnen finden Beschäftigung z.B. in der Filmwirtschaft bei Produktionsfirmen für Hörfunk- und Fernsehbeiträge sowie Audio- und Videoproduktionen bei Werbe-, Internet- und Multimedia-Agenturen bei Verlegern von Software (z.B. Musiksoftware) Arbeitsorte: Audiodesigner und Audiodesignerinnen arbeiten in erster Linie in Produktions- und Tonstudios in Büroräumen Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil Welche Vorbildung wird erwartet? Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss bzw. die Hochschulreife vorausgesetzt, i.d.R. auch ein intaktes Gehör sowie Englisch- und Computerkenntnisse. Worauf kommt es an? Anforderungen: Musikalische Fähigkeiten und ausgezeichnetes Gehör (z.B. für die Gestaltung von Klangbildern, bei der Soundbearbeitung) Kreativität (z.B. für Kompositionen und Soundideen) Technisches Verständnis (z.B. für den Umgang mit der Aufnahme-/Studiotechnik) Kundenorientierung (z.B. bei der Kundenberatung, bei der Umsetzung von Kundenwünschen) Schulfächer: Musik (z.B. um Melodien und Arrangements zu vertonen) Informatik (z.B. um Film- und Werbemusik mit spezieller Software zu gestalten) Englisch (z.B. um fremdsprachige Musiksoftware und Handbücher zu verstehen) Was verdient man in der Ausbildung? Während der Ausbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fa
Die Ausbildung im Überblick
Audiodesigner/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre.
Daneben besteht die Möglichkeit, Audio-, Sounddesign an Hochschulen zu studieren.
Ausbildungsinhalte
Digital Audio Editing
Digitale Audio- und Studiotechnik
Geschichte der Audiotechnik
Grundlagen der Akustik
Instrumentenpraxis
Kommunikationstraining
Medienwirtschaft
Mikrofon und Aufnahmepraxis
Musikgeschichte
Sounddesign Jingle, Trailer und Werbung Animation & Comic/Games/Film
Tondramaturgie und Tonwirkung
Veranstaltungstechnik
Im Rahmen von Praxisprojekten üben die angehenden Audio-Designer/innen analoge und digitale Aufnahme- und Bearbeitungstechniken.
Lernorte
Audiodesigner/innen werden in schulischer Form ausgebildet.
Lernorte sind
Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung
Tonstudios
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss bzw. die Hochschulreife vorausgesetzt.
Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert:
Nachweis eines intakten Hörvermögens durch ärztliches Audiogramm
Englisch- und Computerkenntnisse
Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:
Musik: z.B. um Melodien und Arrangements zu vertonen
Informatik: z.B. um Film- und Werbemusik mit spezieller Software zu gestalten
Englisch: z.B. um fremdsprachige Musiksoftware und Handbücher zu verstehen
Auswahlverfahren
Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird z.B. Wert auf musikalisches Talent gelegt. Gegebenenfalls werden Arbeitsproben gefordert.
Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
Perspektiven nach der Ausbildung
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Audiodesigner/innen überwiegend in der Filmwirtschaft, bei Werbe-, Internet- und Multimedia-Agenturen, bei Rundfunkgesellschaften oder bei Musikverlagen.
Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung können Audiodesigner/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Mediengestaltung bis hin zu Tontechnik.
Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Audio-, Sounddesign erwerben.
Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Tonstudio.