Clown/in
Was macht man in diesem Beruf?
Clowns und Clowninnen unterhalten das Publikum z.B. im Zirkus, im Varieté oder auch in Comedy-Shows im Fernsehen. Sie treten einzeln oder im Ensemble auf. In der klassischen Clownnummer übernimmt häufig ein Clown die Rolle des "Ernsten", der vergebens versucht, die anderen dazu zu bringen, eine Handlung korrekt auszuführen. Musikclowns und -clowninnen interpretieren Musikstücke auf eigentümliche Weise und bringen dadurch das Publikum zum Lachen. Klinikclowns und -clowninnen lenken Kinder durch Späße, Puppenspiel und Pantomime von ihrer Krankheit ab. Wo arbeitet man? Beschäftigungsbetriebe: Clowns und Clowninnen finden Beschäftigung im künstlerischen Bereich, z.B. im Zirkus, im Straßentheater oder auf Kleinkunstbühnen in der Film- und Fernsehwirtschaft als Klinikclown in Kliniken bzw. Krankenhäusern Arbeitsorte: Clowns und Clowninnen arbeiten in erster Linie im Zirkuszelt, auf der Bühne oder in Veranstaltungsräumen im Freien in Patientenzimmern Welche Vorbildung wird erwartet? Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Für den Zugang zur Ausbildung werden je nach Bildungseinrichtung z.B. körperliche Fitness, artistische, musikalische oder darstellerische Vorkenntnisse sowie der Besuch von Vorbereitungslehrgängen verlangt. Worauf kommt es an? Anforderungen: Körperbeherrschung und Konzentration (z.B. beim Vorführen artistischer Einlagen und Spielszenen) Flexibilität und Kontaktbereitschaft (z.B. beim Einstellen auf ständig wechselndes Publikum, beim Einbinden des P
Die Ausbildung im Überblick
Clown/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Teilzeit ca. 6 Monate bis 3,5 Jahre.
Ausbildungsinhalte
Grundlagen der Improvisation und Spieltechniken
schauspielerische Grundlagen
Geschichtenerzählung, Stimme, musikalische Szenen
Gesang und Rhythmus
Maskenspiel
Straßentheater und Walk-Act
Tanz und Bewegungskomik
Komische Alltagsfiguren, individuelle Clownfiguren
Schminktechniken
Dramaturgie und Szenenbau
Versicherungs- und Vertragsrecht, Self-Management
Erarbeitung von Gesellenstück und Abschlussprogramm
Ist ein Praktikum in die Ausbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Ausbildung an, arbeiten die angehenden Clowns und Clowninnen z.B. bei einer Kleinkunstbühne mit.
Lernorte
Clowns und Clowninnen werden in schulischer Form ausgebildet.
Lernorte sind
Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung
ggf. im Praktikum: z.B. Kleinkunstbühnen
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Für den Zugang zur Ausbildung wird je nach Bildungseinrichtung z.B. gefordert:
Besuch eines Vorbereitungslehrganges
körperliche Fitness, artistische, musikalische oder darstellerische Vorkenntnisse
Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:
Darstellendes Spiel: z.B. um eigene Programme und Moderationen zu gestalten
Musik: z.B. um bei Darbietungen zu singen oder ein Instrument zu spielen
Sport: z.B. um Tanz- und Bewegungskomik einzusetzen
Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
Perspektiven nach der Ausbildung
Nach ihrer Ausbildung arbeiten Clowns und Clowninnen vor allem im Zirkus oder auf Kleinkunstbühnen, aber auch in der Filmwirtschaft oder als Klinikclowns/Klinikclowninnen.
Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung können Clowns und Clowninnen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Schauspiel bis hin zu Maskenbildnerei.
Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Schauspiel erwerben.
Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Varieté-Theater, einer Kleinkunstbühne oder als freischaffende/r Künstler/in.