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Zurück zur Übersicht Schulische Ausbildung

Fechtlehrer/in

Ca. 2 Jahre (Teilzeit) Bildungseinrichtung und Fechtschulen (im Praktikum)

Was macht man in diesem Beruf?

Fechtlehrer/innen bereiten den Fechtunterricht vor, vermitteln Schülern und Schülerinnen unterschiedlichen Alters die Fechtregeln und erteilen theoretischen und praktischen Unterricht im Sportfechten, aber auch im szenischen und historischen Fechten. Anfängern erläutern sie die grundlegenden Bewegungsabläufe des Fechtens, Fortgeschrittenen erklären sie anspruchsvollere strategische Aktionen, z.B. Gegenangriffe mit Tempogewinn oder Paraden und Antwortangriffe in der Verteidigung. Sie erstellen die Trainingspläne, führen Schulungen zur Fechttaktik durch und demonstrieren unterschiedliche Techniken. Zudem arbeiten sie Übungen für das Konditionstraining aus, das sie ebenfalls leiten. Im Leistungssport betreuen sie einzelne Sportler/innen oder Mannschaften. Wo arbeitet man? Beschäftigungsbetriebe: Fechtlehrer/innen finden Beschäftigung in Fechtvereinen und -schulen Arbeitsorte: Fechtlehrer/innen arbeiten in erster Linie in Sporthallen, Gymnastik- und Fitnessräumen Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen auf Sportplätzen im Freien Welche Vorbildung wird erwartet? Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. I.d.R. werden ein Mindestalter, eine Ausbildung in Erster Hilfe und praktische Vorerfahrung im Fechten auf anspruchsvollem Niveau bzw. Vorstufenqualifikation gefordert. Worauf kommt es an? Anforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Vorführen der Übungen und Bewegungen) Beobachtungs

Die Ausbildung im Überblick

Fechtlehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Teilzeit ca. 2 Jahre.

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:
  • Sportmedizin

  • Sportpädagogik

  • Sportpsychologie

  • Trainingslehre

  • Zweckgymnastik

  • Fechtgeschichte

  • Historisches Fechten

  • Blankwaffen

  • Sportorganisation

  • sportwissenschaftliches Arbeiten

Praktikum

Während des fachpraktischen Abschnitts, der in die Ausbildung integriert ist, arbeiten die angehenden Fechtlehrer/innen z.B. in Fechtschulen mit und unterrichten ggf. selbst.

Lernorte

Fechtlehrer/innen werden in schulischer Form ausgebildet.

Lernorte sind

  • Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung

  • im Praktikum: z.B. Fechtschulen

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Für den Zugang zur Ausbildung wird je nach Bildungseinrichtung z.B. gefordert:

  • Mindestalter (z.B. 16 Jahre)

  • Ausbildung in Erster Hilfe

  • praktische Vorerfahrung im Fechten auf anspruchsvollem Niveau bzw. Vorstufenqualifikation

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Sport: z.B. um den körperlichen Anforderungen des Berufs gerecht zu werden

  • Biologie: z.B. um die Anatomie des Menschen zu verstehen

  • Deutsch: z.B. um Regeln, Fechtschritte sowie Taktiken erklären zu können

  • Französisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um fremdsprachige Fachbegriffe zu verstehen und zu verwenden

  • Pädagogik/Psychologie: z.B. um sich mit Sportpädagogik und -psychologie zu befassen

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fechtlehrer/innen in Fechtvereinen und -schulen sowie an Sportgymnasien oder auch Schauspielschulen.

Die Beschäftigungsfähigkeit sichern

Durch Anpassungsweiterbildung können Fechtlehrer/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Sportfachfortbildungen bis hin zu Sportmanagement.

Beruflich weiterkommen

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Berufstrainer/in im Sport zu absolvieren.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Sportwissenschaft erwerben.

Sich selbstständig machen

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. durch eine freiberufliche Tätigkeit bei Fechtsportvereinen und -verbänden. Auch die Gründung einer eigenen Fechtschule ist möglich.