Spa- und Wellnessmanager/in
Was macht man in diesem Beruf?
Wellnessmanager/innen sind für kaufmännische und organisatorische Aufgaben in Wellnessanlagen zuständig. So planen sie z.B. den Einsatz von Kosmetikern und Kosmetikerinnen oder Fitnesstrainern und Fitnesstrainerinnen, leiten Teams und motivieren die Mitarbeiter/innen. Sie achten auf gleichmäßige Auslastung von Kosmetikstudios und Fitnessräumen. Um den Verkauf von Dienstleistungen und Produkten zu fördern und die Profitabilität der Wellnessanlage zu erhöhen, entwickeln sie Marketing- und PR-Strategien. Sie beraten die Kunden über Produkte und Angebote wie Thalasso-Anwendungen, Massagen, Yoga-Kurse, Aqua-Fitness oder Pilates und stellen Angebote zusammen, die den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden genau entsprechen. Zu ihrem Aufgabenbereich kann es auch gehören, Mitarbeiter/innen zu schulen oder Vorträge für Interessierte zu halten. Wo arbeitet man? Beschäftigungsbetriebe: Wellnessmanager/innen finden Beschäftigung in Fitnesszentren und -studios in Kur- und Bädereinrichtungen in Wellness- und Sporthotels Arbeitsorte: Wellnessmanager/innen arbeiten in erster Linie in Büroräumen in Verkaufs- und Besprechungsräumen Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil Welche Vorbildung wird erwartet? Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher
Die Ausbildung im Überblick
Wellnessmanager/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Aus- bzw. Weiterbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.
Ausbildungsinhalte
Management von Spas und Wellnessanlagen, z.B. Konzeption von Wellnessanlagen, Investition, Finanzierung und Rentabilität
Hotellerie- und Gastronomiemanagement, z.B. Marktstrukturen und Management in der Hotellerie bzw. Gastronomie
Betriebswirtschaftslehre, z.B. Grundbegriffe der Betriebswirtschaftslehre, Planung und Entscheidung
Wellnessmarketing in der Praxis, z.B. Planung und Durchführung von wellnessspezifischen Marketingmaßnahmen
Warenplatzierung und Verkauf im Spa, z.B. Produktwahrnehmung, Gesprächsführung
Digitalisierung und Vertrieb in Wellnessanlagen und Spas, z.B. Möglichkeiten der digitalen Medien
Wellnesstraining, Fitness im Spa und Personal Training, z.B. Ernährungskunde und -beratung, Wellnessanwendungen, Massagen, Entspannungsmethoden
Beschwerde- und Qualitätsmanagement, z.B. Information und Kommunikation, Konflikt- und Beschwerdemanagement
Personalmanagement, z.B. Personalverwaltung und Controlling
Der theoretische Unterricht wird ggf. durch praktische Übungen ergänzt.
PraktikumIst ein Praktikum in die Aus- bzw. Weiterbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an die theoretische Aus- bzw. Weiterbildung an, arbeiten die angehenden Wellnessmanager/innen z.B. in Wellnessanlagen mit.
Lernorte
Wellnessmanager/innen werden in schulischer Form ausgebildet.
Lernorte sind
bei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung
bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasen
bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
ggf. im Praktikum: z.B. in Wellnesshotels, in Wellnessanlagen und Spas
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung vorausgesetzt.
Darüber hinaus wird für den Zugang zur Aus- bzw. Weiterbildung z.B. gefordert:
Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest
Mindestalter (z.B. 18 Jahre)
Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aus- bzw. Weiterbildung:
Wirtschaft: z.B. um Angebote zu vermarkten
Mathematik: z.B. um Kalkulationen zu erstellen
Deutsch: z.B. für die Korrespondenz mit Kunden/Kundinnen
Ausbildungsvergütung
Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird keine Vergütung gezahlt.
Perspektiven nach der Ausbildung
Nach ihrer Aus- bzw. Weiterbildung arbeiten Wellnessmanager/innen in Wellnesseinrichtungen wie Fitnesszentren, Bädern oder Ferienzentren bzw. in Wellnesshotels und Kureinrichtungen.
Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung können Wellnessmanager/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Tourismus bis hin zu Finanz- und Rechnungswesen.
Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Wellnessberater/in zu absolvieren.
Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Hotelmanagement erwerben.
Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fitness- und Wellnessstudio.