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Wer eine Ausbildung zum Drogisten oder zur Drogistin macht, muss nicht nur alle möglichen Aufgaben jonglieren, sondern dabei auch noch freundlich bleiben und nebenbei die verschiedensten Fragen beantworten können. Was ist der Unterschied zwischen Haarseife und einem festen Shampoo? Wie funktioniert ein Fotoautomat und wo findet man Eiweißpulver für Muskelaufbau? Als nächstes müssen neue Lieferungen angenommen, ausgepackt und auf der Verkaufsfläche präsentiert werden.
Der Alltag eines Drogisten bzw. einer Drogistin ist abwechslungsreich und vielseitig, geprägt von der Mischung aus Kundenkontakt, Fachberatung und kaufmännischen Aufgaben. Im Zentrum stehen dabei die Bedürfnisse der Kunden sowie die Verantwortung für ein breites Produktsortiment.
Ein großer Teil des Tages dreht sich um die individuelle Beratung von Kunden. Drogisten beantworten Fragen zu Kosmetikprodukten, Gesundheitsartikeln, Naturheilmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln. Dabei ist fundiertes Fachwissen gefragt, um Empfehlungen abzugeben und auf Inhaltsstoffe sowie deren Wirkungen einzugehen. Viele Kunden suchen gezielt nach nachhaltigen oder umweltfreundlichen Produkten – auch hier sind Drogisten als Experten gefragt.
Die Waren müssen stets ansprechend und übersichtlich präsentiert werden. Drogisten gestalten Regale und Verkaufsflächen kreativ und achten darauf, dass die Produkte gut sichtbar und thematisch sortiert sind. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass das Sortiment immer vollständig ist, indem sie Lagerbestände prüfen und Nachbestellungen koordinieren.
Neben der Kundenbetreuung und Warenpflege gehören auch organisatorische Aufgaben zum Alltag. Drogisten erfassen Lieferungen, kontrollieren Rechnungen und übernehmen teilweise die Kassenabrechnung. Diese Tätigkeiten erfordern Genauigkeit und ein gutes Verständnis für Zahlen.
Um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, nehmen Drogisten regelmäßig an Schulungen teil. Neue Trends, wie innovative Kosmetikprodukte, nachhaltige Verpackungen oder spezielle Nahrungsergänzungsmittel, gehören genauso dazu wie der Umgang mit neuen Verkaufstechnologien.
Obwohl der Berufsalltag von festen Abläufen wie dem Auffüllen von Regalen oder der Pflege des Sortiments geprägt ist, bringen die unterschiedlichen Kundenwünsche und Produktneuheiten Abwechslung in den Tag. Drogisten tragen zudem Verantwortung, insbesondere bei der Beratung zu Produkten, die die Gesundheit betreffen. Ihre Fachkenntnisse tragen dazu bei, dass Kunden vertrauensvoll einkaufen können.
Die Ausbildung zum Drogisten bzw. zur Drogistin dauert in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System. Das bedeutet, dass praktische Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb mit theoretischem Wissen in der Berufsschule kombiniert werden. Diese Kombination bereitet optimal auf die vielseitigen Anforderungen im Beruf vor.
Im Ausbildungsbetrieb lernen angehende Drogisten alle wesentlichen Tätigkeiten, die den Berufsalltag prägen. Dazu gehören:
Kundenberatung: Hierbei geht es darum, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, Produkte zu empfehlen und umfassend zu informieren, beispielsweise über Naturkosmetik, Nahrungsergänzungsmittel oder Gesundheitsprodukte.
Sortimentspflege und Warenpräsentation: Dazu gehört das ansprechende Arrangieren von Produkten im Verkaufsraum sowie die Überprüfung von Beständen.
Verkaufsförderung: Drogisten entwickeln kreative Ideen, um Angebote und Aktionen zu bewerben, und setzen moderne Marketingstrategien ein.
Lagerhaltung: Hier erlernen sie den Umgang mit Lieferungen, die korrekte Lagerung von Waren und das Bestellwesen.
Der Unterricht in der Berufsschule ergänzt die praktische Ausbildung mit Fachwissen in folgenden Bereichen:
Waren- und Produktkunde: Inhalte wie Chemie, Biologie und Pharmakologie vermitteln ein tiefes Verständnis für die Eigenschaften und Wirkungen von Produkten.
Kaufmännische Grundlagen: Rechnungswesen, Buchführung und Betriebswirtschaftslehre sind essenziell für den Umgang mit den finanziellen Aspekten des Einzelhandels.
Rechts- und Sozialkunde: Kenntnisse über Arbeitsrecht, Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit runden die Ausbildung ab.
Die Ausbildung wird von einer Zwischenprüfung begleitet, die nach etwa der Hälfte der Lehrzeit stattfindet. Sie dient dazu, den Wissensstand zu überprüfen und gegebenenfalls Schwerpunkte für die weitere Ausbildung zu setzen. Am Ende steht die Abschlussprüfung, die sowohl praktische als auch theoretische Inhalte umfasst. Mit dem erfolgreichen Abschluss erwerben Drogisten eine staatlich anerkannte Qualifikation und haben viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.
Mindestens ein Hauptschulabschluss, empfohlen wird jedoch ein Mittlerer Schulabschluss
Offene Art für Verkaufs- und Beratungsgespräche: Du solltest aufgeschlossen sein und gerne mit Kunden in Verkaufs- und Beratungsgesprächen interagieren.
Kommunikativ: Gute Kommunikationsfähigkeiten sind entscheidend, um Kundenbedürfnisse zu verstehen und effektiv zu beraten.
Teamfähigkeit: Du arbeitest oft im Team, daher ist Teamfähigkeit ein wichtiger Aspekt deiner Tätigkeit.
Sinn für Produktdarstellung und Produktpräsentation: Ein Verständnis für die ansprechende Darstellung von Produkten kann den Verkauf fördern.
Sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten: Da du mit Produkten arbeitest, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kunden betreffen, ist sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten unerlässlich.
Besitzt Du den Titel Fachwirt, wird man Dich weniger im Verkaufsgeschäft sehen – mehr hinterm Schreibtisch. Aufgaben sind z. B. Einsatzpläne aufsetzen, Prüfung von Angeboten, Marketing Maßnahmen in die Wege leiten oder durchführen und Kassenabrechnungen durchführen.
Jedes Unternehmen benötigt Personal – so auch Pharmakonzerne. Als Pharmareferent stellst Du Produkt vor und bringst diese an die Frau oder an den Mann. Mit der Weiterbildung zum Pharmareferent bist Du genau für derartige Aufgaben qualifiziert.
Du bist auf Grund Deines Schulabschlusses in der Position zu studieren, solltest Du Dir diesen Studiengang unbedingt ansehen. Du beschäftigst Dich mit Fragen, wie z. B.: Agiert das Unternehmen wirtschaftlich? Wie lassen sich Werbemaßnahmen verbessern?
Alle Kenntnisse, die Du zur Beantwortung dieser Fragen benötigst, erlernst Du in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium.
Du bist gelernter Drogist und interessierst Dich besonders für die freiverkäuflichen Arzneimittel, so ist das Studium der Pharmazie eine ideale Ergänzung zu Deinem abgeschlossenen Ausbildungsberuf. Nach Deinem Studium bist Du perfekt auf alle Produkte vorbereitet, um sie zu erklären und zu verkaufen.
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