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Die Ausbildung zum Spengler oder zur Spenglerin ist ein traditioneller Handwerksberuf, der sich auf die Verarbeitung von Metall, insbesondere von Blechen, für die Dach- und Fassadenverkleidung spezialisiert. Wenn du gerne mit deinen Händen arbeitest und ein gutes Auge für präzise Detailarbeit hast, ist dieser Beruf ideal für dich. Während der dreijährigen Ausbildung lernst du alles, was du für die Fertigung von Dächern, Regenrinnen, Lüftungsanlagen oder Fassadenverkleidungen benötigst. Dabei kommen verschiedene Materialien wie Zink, Kupfer, Aluminium und Edelstahl zum Einsatz.
In der Praxis erwirbst du umfassende Fähigkeiten in der Blechbearbeitung, vom Schneiden und Biegen bis hin zum Löten und Schweißen. Zudem wird dir auch vermittelt, wie man Baupläne liest und umsetzt, wie man moderne Maschinen zur Fertigung einsetzt und wie man auf Baustellen arbeitet. Die Ausbildung ist abwechslungsreich und bietet dir die Möglichkeit, sowohl im Handwerk als auch in der Planung von Bauprojekten tätig zu sein. Wer sich für den Spenglerberuf entscheidet, ist gut aufgestellt, da die Nachfrage nach gut ausgebildeten Handwerkern in diesem Bereich konstant hoch ist.
Warum der Klempner mal Klempner, mal Flaschner und mal Spengler heißt? Ganz einfach: Das hängt davon ab, wo du wohnst! Im Norden sagt man Klempner, weil das vom „Klemmen“ kommt – sie biegen und klemmen das Blech in Form. Im Süden ist es der Flaschner, weil er früher „Flaschen“ aus Blech gemacht hat. Und die Bayern und Österreicher nennen ihn Spengler, weil das vom „Spangen“ kommt – also Bleche verbinden.
Der Arbeitsalltag eines Spenglers beginnt meist mit einem Auftrag, den dein Betrieb vom Architekten oder Bauherrn erhält. Du erhältst die technischen Zeichnungen und machst dich mit deinem Team an die Planung der gewünschten Dach- oder Fassadenverkleidung sowie der Entwässerungsanlagen. Hierbei müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden, wie die Auswahl der Materialien und die genaue Dicke der Blechverkleidungen. Es gilt zu klären, welche Dichtungs- und Dämmstoffe am besten geeignet sind und wie man die Techniken optimal umsetzt.
In der Werkstatt wird dann mit Maschinen und Handarbeit gleichzeitig gearbeitet. Ein Beispiel ist die Stehfalztechnik, die häufig verwendet wird, um Dächer oder Fassaden mit Blech zu decken. Dabei bearbeitest du lange Blechteile, sogenannte Stehfalzscharen, und bringst sie mit speziellen Maschinen wie dem Profilomaten in die richtige Form. Die Bleche werden dann durch eine Verbindungstechnik, das sogenannte Falzen, miteinander verbunden, sodass sie dicht abschließen und kein Wasser eindringen kann.
Neben der Arbeit mit Maschinen – wie etwa der Abkantmaschine oder dem Profilomaten – sind auch handwerkliche Fertigkeiten gefragt. Du schneidest, biegst und lötst die Materialien, um sie auf der Baustelle zu montieren. Dort befestigst du die vorbereiteten Teile, wie zum Beispiel Dachrinnenträger, und sorgst dafür, dass sie fest und wasserdicht mit der Dachrinne verbunden sind. Einmal montiert, prüfst du das Werk auf Dichtigkeit und Stabilität, bevor du das Gerüst abbauen und das Werkzeug einpacken kannst, um zum nächsten Projekt weiterzuziehen.
Die Kombination aus handwerklichem Geschick und modernen Maschinen macht den Beruf des Spenglers vielseitig und spannend, da du sowohl technische als auch kreative Lösungen für jedes Bauvorhaben findest.
Klempner installieren keine Toiletten, das ist ein umgangssprachlicher Irrtum. Vielmehr biegen, schneiden und verbinden sie Bleche, passen vorgefertigte Teile an und montieren vor Ort auch Solaranlagen, Blitzschutzsysteme oder Entwässerungssysteme.
Deine Ausbildung als Klempner / Klempnerin dauert dreieinhalb Jahre und findet im dualen System statt. Das bedeutet, dass du abwechselnd Zeit in einer Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb verbringst. In der Berufsschule erwirbst du das theoretische Grundwissen und übst handwerkliche Techniken in Übungswerkstätten. Der sichere Umgang mit Werkzeugen ist hier besonders wichtig. Im Betrieb hast du die Möglichkeit, dir praktische Fertigkeiten anzueignen.
So lernst du, wie man Materialien wie Zink, Kupfer, Aluminium und Edelstahl zuschneidet, biegt und zu komplexen Konstruktionen verarbeitet. Besonders wichtig ist die Arbeit mit verschiedenen Verbindungstechniken wie Falzen und Löten, um eine wasserdichte Verbindung zwischen den Bauteilen zu gewährleisten.
In der Berufsschule werden dir die theoretischen Grundlagen vermittelt. Du lernst alles über Baustoffkunde, die Physik von Dächern und Entwässerungssystemen sowie die verschiedenen Techniken der Metallbearbeitung. Ein weiteres zentrales Thema ist die Arbeitssicherheit, denn Spengler arbeiten oft in großen Höhen und mit scharfen Werkzeugen und Maschinen. Zudem beschäftigst du dich mit Bauvorschriften, der Erstellung von Bauplänen und der Materialwirtschaft.
Im Laufe der Ausbildung wird der Fokus zunehmend auf die Montage von Bauteilen auf Baustellen gelegt, wo du die fertigen Bauteile wie Dachrinnen und Fassadenverkleidungen installierst. Du bist auch dafür verantwortlich, die Qualität und Dichtheit deiner Arbeiten zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen, um sicherzustellen, dass das Gebäude rundum geschützt ist.
Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung, in der sowohl dein praktisches Können als auch dein theoretisches Wissen getestet werden. Wer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, hat gute Chancen auf eine Festanstellung in einem Handwerksbetrieb oder kann sich mit einer Weiterbildung zum Meister oder Techniker weiterqualifizieren.
Schwindelfreiheit und Spaß am Arbeiten im Freien
Handwerkliches Geschick und gutes räumliches Vorstellungsvermögen
In folgenden Schulfächern solltest du gute Noten haben:
Mathematik: Mathematische Kenntnisse sind unerlässlich, um den Materialbedarf für Aufträge zu berechnen. Zusätzlich müssen Längen, Flächen und Winkel an Fassaden- und Dachflächen präzise berechnet werden, um eine genaue und sichere Installation sicherzustellen.
Physik: Physikkenntnisse sind hilfreich, um die Belastbarkeit von Blechbauteilen einschätzen zu können. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass die hergestellten Produkte den erforderlichen Standards entsprechen. Ebenso sind Kenntnisse über Werkstoffe und deren Verwendungsmöglichkeiten in der Klempnerei von Vorteil.
Handwerk: Als angehender Klempner oder Klempnerin ist es wichtig, Werkzeugmaschinen zu bedienen und effektiv einzusetzen. Kenntnisse im technischen Werken, einschließlich handwerklicher Fertigkeiten und Verarbeitungstechniken, sind von großem Nutzen.
Zeichnen: Die Fähigkeit, Projektionszeichnungen und Montagepläne zu lesen und zu verstehen, ist entscheidend. Technisches Zeichnen spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Bauprojekten und der Herstellung von Bauteilen.
Wie auch in vielen anderen Berufen ist der Meister der Klassiker der Weiterbildungen. In diesem Bereich ist es auch die einzige Möglichkeit Dich selbstständig zu machen. Auf der Meisterschule bereitest Du dich zwei bis vier Jahre auf die Prüfung vor. Du vertiefst Dein Wissen über den Beruf und lernst noch dazu, wie man einen Betrieb wirtschaftlich und gut vorbereitet leitet.
Lehrgänge werden von öffentlichen und privaten Bildungsinstituten angeboten. Sie gibt es in Vollzeit und Teilzeit. Die Teilnahme wird empfohlen, ist aber keine Pflicht. Die Kosten für die Prüfung und die Vorbereitung belaufen sich auf bis zu 4.000€.
Zwischen zwei und vier Jahren benötigst Du für den Techniker. Da bereitest Du dich auf bestimmte Führungspositionen vor. Du bist also vorwiegend für Tätigkeiten im organisatorischen Bereich und für die technische Aufsicht zuständig. Private Anbieter für Weiterbildungen können Dich, wie die Meisterprüfung, mehrere tausend Euro kosten. Bei öffentlichen Schulen bezahlst Du in der Regeln niedrigere Gebühren.
Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung besitzt Du an vielen Hochschulen direkt die Zugangsberechtigung für ein Studium. Hier wären z. B. Bauingenieurwesen oder Gebäudetechnik passende Studiengänge, die sich nach der Ausbildung ideal anbieten würden. Mit erfolgreichem Absolvieren erwirbst Du den Titel Bachelor of Engineering.
Einzig und allein mit dem Meistertitel hast Du die Erlaubnis, Dich als Klempner selbstständig zu machen. Hast du den Titel in der Tasche, ist Deine erste Anlaufstelle die Handwerkskammer. Sie unterstützen Dich bei dem Projekt. Der einfachster Weg zur Selbstständigkeit ist die Übernahme eines bestehenden Betriebs. So hast Du bereits die technische Ausrüstung und vielleicht sogar Mitarbeiter bei Dir im Boot. Wagen solltest Du den Schritt erst, wenn du einen realistischen Finanzierungsplan, potenzielle Kunden und ausreichendes betriebswirtschaftliches Wissen hast. Also bereite diesen Schritt sehr gut vor, dann wird alles klappen!
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