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Verfahrenstechnologe / Verfahrenstechnologin Metall

Ein Verfahrenstechnologe bei der Arbeit.

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Passender Schulabschluss:

Hauptschulabschluss

Ausbildungsgehalt:

No Data Found

Fähigkeiten & Skills:

Technisches Verständnis

Handwerkliches Geschick

Teamfähigkeit

Genauigkeit

Ob es technisch einen Unterschied macht, ob man an riesigen Hochöfen mit flüssigem Stahl hantiert oder ob man in einem Walzwerk Kupfer zu Blechen verarbeitet? Ja, durchaus!

Deshalb können sich Azubis zum Verfahrenstechnologen bzw. zur Verfahrenstechnologin Metall im letzten Drittel ihrer Ausbildung eine von vier Fachrichtungen auswählen.

Infos zum Beruf

Der Verfahrenstechnologe Metall ist ein Spezialist in der Metallindustrie und sorgt dafür, dass aus Rohmaterialien hochwertige Produkte entstehen. Sein Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und geprägt von modernster Technik.

In der Produktion steuert und überwacht er hochkomplexe Anlagen, mit denen Metalle gegossen, gewalzt oder geschmiedet werden. Dazu gehören das Einrichten von Maschinen, die Qualitätskontrolle der Werkstoffe und die Optimierung von Produktionsprozessen. Auch Wartung und kleinere Reparaturen gehören zu seinen Aufgaben.

Besonders spannend ist die Arbeit mit Hitze und hohen Kräften – etwa beim Schmelzen von Stahl oder der Formgebung durch massive Walzen. Durch den technologischen Fortschritt spielen zudem Automatisierung und Digitalisierung eine immer größere Rolle.

Wer technisches Verständnis hat, sich für große Maschinen begeistert und gerne präzise arbeitet, findet hier einen anspruchsvollen und zukunftssicheren Beruf!

Wissenswertes

Arbeiten mit extremer Hitze 🔥 – Verfahrenstechnologen Metall arbeiten oft mit Temperaturen von über 1.500 °C, wenn sie Stahl oder andere Metalle schmelzen und verarbeiten.
Tonnenschwere Kräfte 💪 – In Walzwerken oder Gießereien werden Metallblöcke geformt, die mehrere Tonnen wiegen.
Metall mit Gedächtnis? 🤯 – Einige Metalle, die Verfahrenstechnologen bearbeiten, haben ein sogenanntes Formgedächtnis. Das bedeutet, dass sie nach einer Verformung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren können, wenn sie erhitzt werden.

Infos zur Ausbildung

Die Azubis eignen sich im Betrieb und in der Berufsschule ein stabiles Basiswissen rund um die Herstellung und Bearbeitung von Metallen an. Und jetzt geht es in die Details: Bei der Spezialisierung auf Eisen- und Stahlmetallurgie vertiefen sie ihr Wissen darüber, wie aus Eisenerz oder -schrott in Hochöfen Roheisen und in weiteren Schritten verschiedene Stahle entstehen.

Die Fachrichtung Stahlumformung beschäftigt sich damit, wie diese Rohstoffe zu Blechen, Profilen oder Drähten gewalzt, gegossen und gezogen werden.

In der Fachrichtung Nichteisenmetallurgie dreht sich alles um die Herstellung anderer Metalle, beispielsweise Kupfer und Aluminium. Die letzte Fachrichtung Nichteisenmetallumformung vertieft die Kenntnisse darüber, wie aus diesen Metallen wiederum Rohre, Bleche oder Bänder werden.

Meisten passen die Azubis die Entscheidung am Ausbildungsbetrieb an – je nachdem, was dort die Spezialisierung ist. Das sollte Bewerbern schon vor Anfang der Ausbildung klar sein.

Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Verfahrenstechnologen/-technologin Metall ist die Richtige für  dich, wenn du …

 

Fasziniert bist von den maschinellen Abläufen

Geduldig bist

Handwerkliches Geschick mitbringst

Kein Problem mit Schmutz beim Arbeiten hast

Du gerne mit anpackst

Naturwissenschaftliches Interesse hast, v.a. an Chemie

Karriere und Weiterbildungsmöglichkeiten

Aber nach dreieinhalb Jahren Ausbildung, und dann ist Schluss mit Lernen?

Wohl eher nicht: Auch die Metallindustrie ist im ständigen Wandel, und selbst wer ausgelernter Verfahrenstechnologe Metall ist, wird immer wieder dazulernen müssen. Ein Grund für den stetigen Fortschritt ist die Digitalisierung. Mittlerweile aktuelle denn je ist es auch die Nachhaltigkeit. Die Branche versucht ebenso Prozesse und Verfahren so zu verändern, dass weniger Energie verbraucht wird und auch deutlich weniger klimaschädliche Gase entstehen.

Fortbildungen helfen, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten, und werden meist über die Arbeitgeber angeboten.

Möchtest du die Karriereleiter noch weiter erklimmen, kannst du dich entweder zum Industriemeister (oder Meisterin) oder aber zum Techniker (oder zur Technikerin) fortbilden. In beiden Fällen gibt es mehrere geeignete Spezialisierungen, beispielsweise Hüttentechnik, Werkstofftechnik oder Gießereitechnik. Diese Fortbildungen lassen sich berufsbegleitend absolvieren und qualifizieren für Führungspositionen, die mit mehr Verantwortung und Gestaltungsspielräumen einhergehen.

Auch ein Studium kann sich anbieten, beispielsweise in Metallurgie, Materialwissenschaft oder – für diejenigen, die sich eher in organisatorischen Leitungspositionen sehen – im Wirtschaftsingenieurwesen.

Fazit

Der Beruf des Verfahrenstechnologen Metall ist spannend, technisch anspruchsvoll und bietet beste Zukunftsaussichten. Er vereint handwerkliches Geschick mit moderner Technik und sorgt dafür, dass Metalle in die gewünschte Form gebracht werden – sei es durch Gießen, Walzen oder Schmieden. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre und findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Dabei lernen angehende Verfahrenstechnologen alles über Metallverarbeitung, Maschinensteuerung und Qualitätssicherung. Wer sich für Technik, große Maschinen und Werkstoffe begeistert, findet in diesem Beruf eine sichere und abwechslungsreiche Karriere mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten – von der Spezialisierung bis hin zum Meister oder Techniker. 🚀

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